AUFGABENGEBIETEWer wir sind: unsere GeschichteDie Biologische Station im Kreis Wesel e.V. (BSKW) wurde 1984 von engagierten Naturschützern aus den Reihen der Naturschutzverbände BUND und NABU gegründet. Hauptaufgabe der Biologischen Station sollte die Erfassung detaillierter Daten über die heimische Tier- und Pflanzenwelt sein. Durch diese Arbeit eines Teams von Kartierern sollte die Naturschutzarbeit der Naturschutzverbände, aber auch die der zuständigen Behörden eine gesicherte Grundlage erhalten.Bereits 1986 konnte der Verein nach bisher allein ehrenamtlichen Aktivitäten die ersten hauptamtlichen Mitarbeiter einstellen und damit sein Betätigungsfeld erweitern. Heute beschäftigt der Verein der Biologischen Station, in dem seit 1994 neben den Naturschutzverbänden auch der Kreis Wesel und der Regionalverband Ruhr Mitglieder sind, 9 angestellte Mitarbeiter sowie 3 Zivildienstleistende. Die Finanzierung des Stationsbetriebes basiert auf zugeteilten Mitteln des Landes NRW, des Kreises Wesel und des Regionalverband Ruhr (RVR); ein Teil der Naturschutzarbeit wird über Projekte und Spenden finanziert. Im Dezember 2000 hat die BSKW gemeinsam mit den Kreisgruppen von BUND und NABU sowie der Naturschutzjugend Wesel das neue Naturschutzzentrum am Freybergweg 9 bezogen. Unsere Aufgaben: Die Betreuung von SchutzgebietenSchwerpunkt des umfangreichen Aufgabenfeldes der BSKW ist heute die Betreuung aller Naturschutzgebiete im Kreis Wesel mit einer Gesamtfläche von ca. 13.000 Hektar.Wichtigste Grundlage dieser Arbeit ist die Beobachtung der Bestände an zu schützenden Pflanzen und Tiere eines Gebietes. Mögliche Veränderungen dieser Bestände werden bewertet und ggf. Vorschläge zur Pflege und Entwicklung erarbeitet. Nicht nur regionale, sondern internationale Schutzbestimmungen gelten für das grünlandreiche Gebiet links und rechts des Rheins. Ein großer Bereich zählt nach einer europäischen Richtlinie zum EU-Vogelschutzgebiet "Unterer Niederrhein", beziehungsweise zum noch größeren RAMSAR-Gebiet "Unterer Niederrhein" dem größten binnenländischen Feuchtgebiet internationaler Bedeutung in Deutschland. Naturschutz, und damit die Arbeit der BSKW, macht an den Grenzen der Schutzgebiete selbstverständlich nicht halt. So haben die Mitarbeiter u.a. auch folgende Aufgaben übernommen: VertragsnaturschutzZwischen der Naturschutzbehörde, in unserem Fall der Unteren Landschaftsbehörde, und Grundstücksbesitzern (vor allem Landwirten) wird eine freiwillige Nutzungsvereinbarung (für ein bestimmtes Grundstück, Feld, Wiese, Uferbereich) abgeschlossen. Beispielsweise werden bestimmte Zeiten zum Mähen und der Verzicht auf Mineraldünger auf Grünland festgelegt. Für die angepasste Nutzung erhält der Bewirtschafter ein Entgelt nach den Richtlinien des Kulturlandschaftsprogrammes NRW. Die Biologische Station ist als "Dritter im Bunde" eingebunden: sie informiert über die Vertragsmöglichkeiten, fördert durch Einwerbung vor Ort Vertragsabschlüsse, begleitet die Vertragsformulierung und ist fachlicher Ansprechpartner für die Nutzer der Flächen.ProjekteDie Biologische Station arbeitet im öffentlichen und privaten Auftrag oder ist selbst Projektträgerin oder Koordinatorin verschiedener Naturschutzinitiativen. Einige der Projekte können Sie selbst tat- und finanzkräftig unterstützen.Wir sind für Sie da:Viel Arbeitseinsatz verlangen die Aktivitäten der BSKW als Dienstleister in Sachen Naturschutz. |