Die Isselebene ist Teil der sogenannten Niederterrasse des Rheins. Die Issel, die sich in die Niederlande hinein fortsetzt als Oude Ijssel, hat diesen Teil der Landschaft maßgeblich geprägt: Auelehme und Auesande sind hier breitflächig abgelagert.
Der Grundwasserstand ist hier entsprechend hoch. Andernorts (wo man von "Bergen" sprechen kann) bestimmen aufgelagerte Dünen und Flugdecksande das Gelände, so z.B. bei den Diersfordter und den Drevenacker Dünen. In Mulden sind nährstoffarme Moore die naturräumlichen Schätze, die der magere Sandboden hervorbrachte.
Klimatisch gesehen vollzieht sich in dieser Landschaft von südwest nach nordost ein Wandel: Im Süden beispielsweise ist mit der Apfelblüte im langjährigen Mittel noch in den letzten Apriltagen zu rechnen, um Bocholt herum erst Anfang Mai.