Die breite Niederterasse des Rheines bildet den Grundriss des Naturraumes "Mittlere Niederrheinebene". Die eigentliche Rheinaue durchschneidet diese Terrasse, sie schmiegt sich als Band an den Rheinstrom, zahlreiche Flussverlagerungen im Laufe der Zeit nach der letzten Vereisung haben jedoch Aueböden hinterlassen, wo heute der Rhein relativ fern ist.
Teile dieser Landschaft weisen eine Gliederung in "Donken" - stehen gebliebene Niederterrassen-Platten, und "Kendel" - die dazwischen eingetieften Rinnen, auf.
Augenfällig ist das Vorkommen ertragreicher Böden: sogenannte Hochflutlehme aus einer wärmeren Periode der letzten Eiszeit haben sich zu guten Ackerböden entwickelt; während sandigere Bereiche etwas weniger fruchtbare Böden hervorbrachten. Der Einfluss des Wassers - hoher Grundwasserstand und zeitweilige Überschwemmungen - wurde vom Menschen großflächig zurückgedrängt und kanalisiert.
Ablagerungen aus größeren Tiefen - Sand und Kies - werden heute großflächig abgebaut.