Die Saale-Eiszeit, die bisher vorletzte Vereisung in unserer Landschaftsgschichte, schuf vor dem Rand der Gletscher hohe Ablagerungen: Stauchendmoränden und Sanderterrassen. Kiese und Sande der unteren Mittelterrasse, zwischeneiszeitliche Tone und Torfe, aber auch ältere tertiäre Sedimente wurden hier "zusammengeschuppt".
Die Erosion des nach der Eiszeit wieder nach Osten "wandernden" Rheines hat nicht viel von diesen Eisrand-Bildungen gelassen, aber wo sie geblieben sind, beeindrucken sie doch so, dass man von den Niederrheinischen Höhen spricht und den Erhebungen Namen wie "Hardt" im Falle der Bönninghardt zukommen ließ.
Der hohe Sandanteil und die Hangneigung machten das Gelände für die Landwirtschaft nur dort interessant, wo z.B. Lößlehme auf Hochflächen angeweht wurden. Ansonsten dominiert die Forstwirtschaft diese Bereiche.