Die Untere Rheinniederung liegt fast durchweg unter 20m Meereshöhe. In diesem Raum schwächt sich das Gefälle des Rheins immer mehr ab, und zahlreiche verlandete Flussschlingen, Altarmreste und "Meere" zeugen von der Verlagerungstätigkeit des Tieflandgewässers.
Die Aueböden sind zum Teil kalkhaltig und gehören zu den ertragreichsten Böden. Daneben ist in den von Grundwasser und von Hochwasser beeinflussten Zonen noch ausgedehntes Grünland zu finden.
In dieser Kulturlandschaft spielt der Deichbau schon seit Jahrhunderten eine Rolle, und so haben auch historische Deichbrüche die Landschaft geprägt, wo Auskolkungen als kreisrunde Gewässer, sogenannte "Woye" geblieben sind.