Mit 5 ha Fläche zählt dieses Naturschutzgebiet zu den kleineren im Kreis Wesel. In einer großen Abgrabung gelegen, ragt die Insel steil aus dem sie umgebenden Wasser heraus. Etwa die Hälfte besteht aus ehemaligem, heute verbrachtem Grünland, die andere Hälfte umfasst ein Feldgehölz mit vielfältiger Altersstruktur und sehr gut ausgeprägter Strauchschicht.
Da über viele Jahre keine forstliche Nutzung und Pflege stattgefunden hat, findet sich Totholz in großer Menge. Die an einigen Bäumen wachsenden Lianen tun das ihre dazu, das Feldgehölz wie einen kleinformatigen Urwald erscheinen zu lassen.
Nach Erhebungen aus den Jahren 2003 und 2004 kommen auf der Insel mindestens 40 Vogel- 10 Säuger-, 5 Heuschrecken- und 100 Pflanzenarten vor. Als Besonderheiten sind Baumfalke, Uferschwalbe, Kleinwühlmaus und Mückenfledermaus zu nennen.