Internationaler Gänsekongress in Xanten 26. - 31. Januar 2007
In der letzten Januarwoche stand die Jugendherberge Xanten-Wardt ganz im Zeichen der Gans. Unter einem Dach waren sowohl die Tagungsräume als auch Unterkunft und Verpflegung bequem vereint, so dass über 100 Gänseforscher aus aller Welt sechs Tage lang alle wichtigen Fragen und Neuigkeiten zum Thema Wildgänse erörtern konnten.
Da Gänse als Zugvögel von internationaler Bedeutung sind, fanden sich Forscher aus allen Ländern ein, in denen die paläarktischen Gänsepopulationen brüten, rasten oder überwintern. Forscher aus folgenden Ländern waren vertreten:
Aserbaidschan
Belgien
Dänemark
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Großbritannien
Irland
Kasakstan
Niederlande
Norwegen
Rumänien
Russland
Schweden
Slowakien
Tschechien
Ukraine
Ungarn
Usbekistan
Vereinigte Staaten (Alaska)
Neben den Hauptsitzungen gab es Workshops und Posterausstellungen, die die einzelnen Gänsearten, ihre Bestandsentwicklung und Verbreitung sowie alle neuesten Erkenntnisse behandelten. So gab es viel zu berichten über Blessgans, Graugans, Zwerggans, Ringelgans, Rothalsgans, Weißwangengans, Saatgans und Kurzschnabelgans. Weitere Themenkomplexe beschäftigten sich mit den Wanderbewegungen der Gänse, dem Einfluss der Jagd auf Gänse, der Vogelgrippe, der Flächennutzung durch Gänse und dem Monitoring von Gänsepopulationen.
In einem Tagungsband sollen alle Beiträge zusammen gefasst werden; der Band erscheint frühestens Ende 2007.
Bis dahin finden Sie eine kurze (englischsprachige) Zusammenfassung der Inhalte bei der Goose Specialist Group of Wetlands International.