Seit November 2000 gibt es das Naturschutzzentrum am Freybergweg 9 am Rande der Weseler Aue.
Kurz zur Geschichte:Von 1984 bis 2000 arbeitete die Biologischen Station in einem provisorischen Bau der Kreisverwaltung.
Es wurde - nachdem schon seit 1994 nach einer Lösung gesucht wurde - Zeit, aus dem baufälligen Gebäude auszuziehen.
Als Alternativen wurde die Renovierung alter Hofgebäude ebenso beleuchtet wie der Neubau. Die Stadt Wesel unterstrich ihr großes Interesse an einem Naturschutzzentrum durch die Bereitstellung eines Baugrundstückes.
Der Bauentwurf ging aus einem Studentenwettbewerb mit der Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Architektur hervor. Von April 2000 bis Ende November wurde gebaut, am 30.11.2000 wurde das Gebäude den Naturschutzverbänden übergeben, so dass noch vor Jahreswechsel die Biologische Station die Arbeit im neuen Domizil aufnehmen konnte.
Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes befinden sich das Sekretariat, die Büros und weitere Arbeitsräume der Biologischen Station.
Die Zufahrt zum Gebäude von der Straße aus erfolgt über eine Rampe (Steinplatten; Länge: 20 m,Breite: 4 m, Gefälle: 7%). Der dem Gebäudeeingang nächstgelegene Parkplatz besitzt Überbreite (3,5 mal 5 Meter). Der Zugang ins Gebäude im Erdgeschoss ist über eine kurze Rampe möglich (Länge: 5,7 m, Breite: 2,Gefälle: 4%).
Im unteren Eingangsbereich gelangt man ebenerdig in den Trakt der Biostation; eine Stahlgittertreppe führt von hier aus ins Obergeschoss (barrierefreier Zugang zum Obergeschoss: s.u.). Im Eingangsbereich befinden sich zwei Toiletten, von denen eine mit Klappgriffen und einem Alarmschalter ausgestattet ist. Zwei weitere Toiletten, auch davon eine mit unterstützenden Elementen für mobilitätseingeschränkte NutzerInnen, befindet sich im Obergeschoss.

Nach dem Eintritt in den Trakt der Biologischen Station befinden Sie sich in einem langen Gang.
Doch gleich hinter der ersten Tür, auf die Sie sich zu bewegen, begrüßt Sie Frau Hojka herzlich im Sekretariat und kann Ihnen weiter helfen.
Am Gang reihen sich die Büros der KollegInnen aneinander. Außerdem liegen hier ein Besprechungs- und ein Sozialraum, Technikräume und die Bibliothek.
In einem angegliederten Gebäude, das auch die Ziviwohnung beherbergt, befindet sich eine kleine Werkstatt.
Die obere Etage teilt sich die Biologische Station mit den Naturschutzverbänden BUND, NABU und NAJU.
Zur oberen Etage gibt es 4 Wege: über eine Innentreppe vom Eingangsbereich aus (s.o.), über eine Außentreppe neben dem Eingang im Erdgeschoss, über eine Außenrampe aus Holzbohlen, die mit einem Drahtgitter bespannt ist (Gesamtlänge: 37 m, Breite: 2 m, Gefälle: 8%, Zwischenebenen alle 7,5 m), oder über eine schmale Außentreppe an der Ostseite des Gebäudes, die der direkte Weg zu den Büros der Naturschutzverbände BUND, NABU und der NAJU ist.
In der oberen Etage befinden sich große Räume für Veranstaltungen: zunächst im Hauptgebäude ein teilbarer Seminarraum für max. 60 Personen und ein Gruppen-Laborraum für max. 40 Personen.
Über die hölzerne Verbindungsplattform ist der im Nebengebäude befindliche Ausstellungsraum mit großen Fenstern angeschlossen.
Im oberen Eingangsbereich befinden sich zwei Toiletten (s.o.).

Das Gebäude ist ein Holzhaus mit einer Holzrahmenkonstruktion, die außen mit unbehandelter Lärche verkleidet ist. Die Wärmeisolierung des Hauses übertrifft bei weitem den Standard für Niedrigenergie-Häuser. Die Fenster und Türen sind aus europäischen Hölzern gefertigt. Die Heizung besteht aus einer Gas-Brennwertheizungsanlage mit Unterstützung durch eine 30 qm große Sonnenkollektorfläche mit einem 1500 l Speicher. Auf dem Dach konnte eine 8 KW-Photovoltaikanlage installiert werden, deren Strom in das allgemeine Stromnetz eingespeist wird.